Tips zur Improvisation im Tanz

MalinIn meinem heutigen Gastbeitrag geht es um das Thema Improvisation, das auch mir sehr am Herzen liegt und das ich auch in nächster Zeit noch ein bisschen beleuchten möchte. Mit der Bloggerin Malin habe ich auch schon bei ihrem Adventskalender zusammengearbeitet. Besucht sie doch einmal auf ihrem Blog Peace Dancers.

Vielleicht kennt ihr das auch: ihr braucht in einer Choreo das Gefühl, genau zu wissen, welcher Fuß wann wo zu sein hat und die Hände müssen genau choreographiert sein, damit ihr euch wohl und sicher fühlt. Improvisieren? Eher eine Art peinlicher Albtraum, man kommt sich irgendwie blöd vor, hat Angst, weil die anderen ja eventuell zuschauen könnten, man kennt das Lied nicht und trifft deshalb die Akzente nicht, einem fällt plötzlich überhaupt nichts ein, was man machen könnte, kein Move fühlt sich gut an.

Dabei macht gerade das gute Tänzer/innen aus: Leute, die sich frei und spontan zur Musik bewegen können, die den Song interpretieren, improvisieren können, ziehen uns auf der Tanzfläche in ihren Bann. Es sieht cool aus und vermittelt so viel Leichtigkeit, Lässigkeit, Beherrschung der Musik und des eigenen Körpers, wenn jemand bei einem Lied genau im richtigen Moment stehen bleibt, den Kopf dreht oder die Lyrics verkörpert.

Spontan tanzen zu können macht unglaublich viel Spaß. Es ist Ausdruck der puren Lebensfreude – und richtig gut improvisieren zu lernen ist ganz einfach: Musik an – tanzen! Wirklich, mehr steckt nicht dahinter! Und das beste: du kannst es einfach zuhause üben oder auch in irgendeinem Club beim Party machen  und eine Menge Spaß beim Training haben. 🙂

Du willst besser improvisieren können? Eine kleine Improvisations-Tanzeinlage zuhause ist in jeder Hinsicht gut für dich, also mach deine Lieblingsmusik an und tanze, was das Zeug hält.

Außerdem kommt dein Stoffwechsel ein bischen in Schwung, wenn du mal vom Schreibtisch aufstehst und zehn Minuten abzappelst, du tust deinem Rücken einen großen Gefallen, dein Gehirn schüttet Glückshormone aus und du fühlst dich besser und glücklich. Alles wird wieder ein bischen besser durchblutet und danach kannst du wieder konzentriert an die Hausaufgaben / Berichte / Arbeit gehen.

Wenn du jeden Tag zu einem Song improvisierst, wirst du in kürzester Zeit viel viel besser spontan tanzen können: deine Bewegungen werden natürlicher, geschmeidiger, sie werden sich besser anfühlen und du wirst ganz automatisch mehr Moves erfinden, entwickeln, lernen – auf Englisch: You will makes these moves yours, you will own them!

Hier noch ein paar Tipps, damit du viel Freude am Impro Training hast und außerdem super schnell besser wirst:

Fail early, fail often: Lege es ruhig darauf an, Fehler zu machen und teste verschiedene, alberne Bewegungen aus, natürlich, ohne dich zu verletzen!

Bleib dran: oft fühlt sich eine Bewegung komisch an, wenn man sie zum ersten Mal macht, sieht aber super aus, wenn man sie erstmal drauf hat.

Sei flexibel: wenn du zuhause nur wenig Platz hast, ist es vielleicht nicht der geeignete Ort, um an spektakulären Sprüngen und Saltos zu arbeiten  Übe dich stattdessen in Arm-Impro, Body waves und anderen „kleinen“ Moves, die wenig Platz brauchen aber mega cool sind.

Hab Spaß: Nimm Musik, nach der dir wirklich ist.

Sei albern und verbinde das Nützliche mit dem Praktischen: der Abwasch muss noch erledigt werden? Die Wäsche aufgehängt? Staubgesaugt? Super, Musik an und los geht’s: Bei der nervigen Hausarbeit kann man super abdancen und dabei eine Menge Spaß haben – es muss ja keiner sehen und selbst wenn: dann bringst du durch so eine Aktion wahrscheinlich jemandem zum Lachen – wäre das wirklich so schlimm?

Scheiß drauf: was genau ist nochmal so schlimm daran, ab und zu für ein paar Sekunden ein bischen lächerlich auszusehen? Also jetzt mal im Ernst: scheiß drauf! Das kann dir doch sowas von egal sein, jemand, der schlecht über dich denken und reden will, findet immer irgendwelche Dinge, und du lebst DEIN Leben. Und wenn du richtig gut tanzen willst, dann gehört es dazu, dass man mal hinfliegt oder seltsam und so gar nicht elegant aussieht.

Ich hoffe, du hast viel Spaß mit diesem Trainingstipps und wirst bald besser spontan zur Musik tanzen können. Denn dass „Hammer gut Tanzen“ und „Verdammt viel Spaß haben“ absolut keine Gegensätze sind, sondern das absolute Traumpaar, beweise ich in diesem Post!

Deine Malin

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