Mein Weg zum eigenen Tanzstudio – Teil I

Oft werde ich gefragt, wie mein Weg aussah und wie ich es geschafft habe, eine eigene Tanzschule zu leiten. Ich möchte hier gerne darüber berichten, aber da es eine längere Geschichte ist, wird es mehrere Beiträge geben.

Tatsächlich war die eigene Tanzschule kein lange gehegter Kindheitstraum von mir. Vieles hat sich durch Zufall ergeben. Ich bin ein Mensch, der gerne Gelegenheiten ergreift, wenn sie erscheinen, und dadurch ist mir schon viel Gutes passiert. 🙂

Natürlich tanze ich schon seit meiner frühen Kindheit. Später kamen noch andere Hobbies dazu – Geige, Gitarre, Chor, Voltigieren, Percussion und bestimmt noch einige mehr. Ich war ein sehr aktives Kind. 🙂 Letztendlich ist der Tanz immer geblieben und hat meine Nachmittage nach der Schule bestimmt.

Den ersten Schritt in die professionelle Richtung ging ich, als meine beste Freundin und ich begannen als Tanz-Duo aufzutreten. In dieser Zeit war Bauchtanz sehr populär und wir waren fast jedes Wochenende unterwegs. Damals gingen wir beide noch zur Schule und es stand die Entscheidung an, welche Berufswahl wir angehen möchten. Natürlich schwirrte uns ein Tänzer-Leben im Kopf herum. Jedoch wie geht man es an, wenn die Stärken in einem Tanz liegen, in dem es keine offiziellen Ausbildungen oder Studiengänge gibt. Zu der Zeit wusste ich noch nicht viel über Contemporary, Modern oder Jazz Dance. Ich war Bauchtänzerin, die auch viele Jahre Ballett lernte, aber darin nicht das größte Talent hatte.

Ohne Ausbildung wird es schwer mit einem Beruf und natürlich hatte die Familie auch ihre eigene Meinung dazu. So entschied ich mich erst einmal einen halbwegs soliden Beruf zu lernen und entschied begann die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau. So konnte ich mich mit Kultur und Events beschäftigen, was mich damals schon sehr interessiert hat und mir auch bis heute sehr von Nutzen ist.

Natürlich hörte ich niemals auf zu tanzen und trainierte weiterhin mehrmals die Woche Ballett und orientalischen Tanz. Außerdem begann ich meine ersten Workshops und Kurse zu geben. Das war zu der Zeit noch eher unregelmäßig und bestimmt auch noch nicht super-professionell, aber es hat Spaß gemacht und Lust auf mehr.

Also machte ich mir Gedanken, was ich nach meiner ersten Ausbildung machen möchte…

(Fortsetzung folgt)

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