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Master-Studiengang Tanzkultur V.I.E.W.

Mai 28, 2017
Studiengang Tanzkultur

Wer in den letzten Monaten meinen Blog gelesen hat, der hat bestimmt mitbekommen, dass ich seit Oktober Tanzkultur studiere. Was sich hinter diesem Master-Studiengang an der Deutschen Sporthochschule in Köln verbirgt, das möchte ich euch heute einmal vorstellen. 

Tanzkultur – bei diesem Titel stellen sich die meisten erst einmal vor, dass es sich um den historischen Kontext von Tanz handelt. Das ist allerdings gar nicht der Fokus des Studienganges. Um ihn besser zu verstehen, muss man wissen, was sich hinter dem Kürzel V.I.E.W. versteckt.

V – Vermitteln
I – Inszenieren
E – Evaluieren
W – Wissen

Hier wird die Bandbreite des Studienganges besser sichtbar. Es gibt eigentlich drei Hauptstränge – Pädagogische Ansätze, Künstlerische Auseinandersetzungen und die wissenschaftliche Arbeit / Tanzwissenschaft. Mich haben alle drei Themen und die Kombination sehr gereizt und darum habe ich mich letztendlich für diesen Studiengang entschieden.

Inhalte

Im Moment bin ich im zweiten Semester von sechs, ich kann also noch nicht über das gesamte Studium berichten. Ich möchte euch aber schon einmal einen kleinen Einblick geben. Bisher ist alles sehr praxisorientiert. Wir haben verschiedene Tanzfächer, hauptsächlich Improvisationsmethoden und Elementaren Tanz. Um Einblick in andere Tanzkulturen zu bekommen, lernen wir noch Hip Hop, Breaking, Gesellschaftstänze (Cha Cha, Rumba, Jive) und Flamenco. Zusätzlich haben wir auch noch Schauspielunterricht. Besonders für die Improvisationsmethoden kommen interessante externe Dozenten und wir haben schon echt tolle Impro-Stunden gehabt. Diese sind meist sehr zeitgenössisch, aber das ist ja genau mein Fall. 🙂

In den Theoriestunden beschäftigen wir uns zum Beispiel mit Bildungstheorien, Tanzwissenschaft, Tanzgeschichte, Kulturmanagement und vielem mehr.

Persönliches Fazit

Natürlich gibt es immer Fächer oder Stunden, die einem mehr liegen als andere. Allgemein hat sich das Studium für mich bis jetzt aber schon sehr gelohnt. Man beschäftigt sich so tiefgehend mit Tanz, dass man künstlerisch auf eine andere Ebene kommt. Ich habe auch gemerkt, dass sich mein Verständnis davon, was Tanz eigentlich ist, in den letzten Monaten verändert hat. Es geht sehr um die persönliche Entwicklung von jedem. Die Studenten haben ganz verschiedene Hintergründe, jedoch kann sich jeder das herausziehen, was er braucht.

Ein ganz wichtiges Kriterium für mich war außerdem, dass der Studiengang Tanzkultur neben dem Beruf ausgeführt werden kann, da die Kontaktphasen in der Uni immer an Wochenenden statt finden. Das war für mich mit meiner neu eröffneten Tanzschule sehr praktisch. Außerdem bedeutet es, dass man dafür nicht nach Köln ziehen muss, auch wenn die Wochenenden mit Übernachtungen etc. zusätzlich zu den Studiengebühren schon ins Geld gehen.

Jedenfalls habe ich es nicht bereut mich für den Studiengang zu entscheiden. Ihr werden in meinen nächsten Monatsberichten erfahren wie es in der Uni weitergeht. 🙂

Mehr Informationen zu dem Studiengang gibt es auf der Homepage der Sporthochschule. 

Mehr persönliche Erfahrungen gibt es in meinen Berichten aus März und April.

 

    1. Danke schön! Der reinste Genuss ist es leider nicht – dafür ist es zu anstrengend. 😀 Aber es ist toll so viel Neues zu lernen und das kann man auf jeden Fall genießen. 🙂

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